AUF DER GRENZE ODER ALS ICH DEM HERZBUBEN HINTERHER LIEF

30 Aug 2015
15:00
Kino Kursaal, Auronzo di Cadore

AUF DER GRENZE ODER ALS ICH DEM HERZBUBEN HINTERHER LIEF

Geschichten über Schmuggler in den Bergen während einer Kartenpartie in einem Grenzgasthof. Von und mit Stefano Beghi.


Ein mit Musik untermalter Monolog mit Schmugglern und Finanzpolizisten bei einer Partie Scopa und einem Glas Wein. Stefano Beghi erzählt über das Schmuggelwesen in den Siebziger Jahren im Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz.

Ein phantastisches Stück über den Konflikt zwischen den unverzichtbaren Forderungen der Staaten und den Bedürfnissen der Personen, die sich aus Wunschträumen, konkreten Bedürfnissen und physischen Leistungsgrenzen ergeben: das Schmuggelwesen entspringt dem Kontrast zwischen diesen beiden entgegengesetzten Bedürfnissen, aus dem Willen des Einzelnen, sich zu verwirklichen, aus dem Gefühl der Zusammengehörigkeit und aus purem Überlebenstrieb in einem Territorium, in dem die von der Politik auferlegten Beschränkungen und Definitionen oft nicht nachvollziehbar sind.

Staatsgrenzen werden in den Erzählungen von Stefano Beghi zu Grenzen zwischen Recht und Unrecht, Armut und Würde, „dem richtigen Maß“ und „dem immer mehr haben wollen“. Warum darf man keine Grenzen überschreiten?


Es folgt ein Diskussionsgespräch mit Sergio Scipioni, einem ehemaligen Beamten der Finanzpolizei, und der Sozialhistorikerin Casimira Grandi (Università di Trento) über die arbeitsbedingte Mobilität und die verschiedenen Möglichkeiten der Grenzüberschreitung, um die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen.

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